Dr. Christoph Kiwitz und Dr. Gabriele Gabersek waren auf der 89. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie 2016.

dgkfo-2016-14184653-bildpixDie Tagung ist, wie jedes Jahr, ein Highlight für alle engagierten Kieferorthopädinnen und Kieferorthopäden! Das Tagungsthema der 89. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie 2016 lautete: „Kieferorthopädie im Wandel der Zeit“. Sie fand in Hannover im Congress Centrum vom 14. – 18. September 2016 statt.

Die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V. (DGKFO), in der Dr. Christoph Kiwitz und Dr. Gabriele Gabersek schon seit vielen Jahren Mitglieder sind, besteht bereits seit 1908. Die DGKFO ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der (Fach-) Zahnärzte, die sich mit der Prophylaxe und Korrektur von Stellungsfehlern der Zähne sowie der Lage- und Formabweichungen der Kiefer befassen.

Der diesjährige Tagungspräsident, Prof. Dr. Rainer Schwestka-Polly, hat in enger Absprache mit dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie als Leitgedanken des diesjährigen Kongresses das spannende Thema: „Kieferorthopädie im Wandel der Zeit“ gewählt, um damit die Diskussion über Entwicklungen und Veränderungen in dem Fachgebiet Kieferorthopädie anzuregen.

Das erste Kongressthema informierte über die„Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie im Wandel der Zeit“. Es betrachtete den aktuellen Zustand der orthognathen Chirurgie. In der orthognathen Chirurgie werden interdiziplinär von Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen und Kieferorthopäden z. B. schwere Fehlbisse operativ behandelt. Ziel ist es dabei, nicht nur den Biss ästhetisch zu korrigieren, sondern auch die normale Verzahnung dreidimensional herzustellen und auch dauerhaft zu stabilisieren. Eine besondere Herausforderung für die Behandler stellt dabei dar, dass hier die digitale 3D-Planung chirurgischer Eingriffe in die Kieferorthopädie-Praxis und Klinik immer mehr Einzug hält. Hier ist die enge Zusammenarbeit der zahnmedizinischen Fachdisziplinen gefordert.

Das zweite Hauptthema, das auch für die Kieferorthopädie Dr. Kiwitz & Dr. Gabersek in Essen von grossem Interesse ist, behandelte die Lingualtechnik. Das ist unsichtbare Zahnkorrektur mit an der Zahninnenseite praktisch unsichtbar befestigter Brackets. Auch hier zeigt sich immer mehr die Entwicklung, 2D- oder 3D-Systeme in die Behandlungsplanung und Behandlung mit einzubeziehen.

Der DGKFO gehören übrigens zur Zeit etwa 3350 Mitglieder an. Sie hat sich zur Aufgabe gestellt, die Forschung auf dem Gebiet der Kieferorthopädie zu fördern, zur Verbreitung deutscher Forschungsergebnisse im In- und Ausland durch Veröffentlichungen in ihrem Organ, dem „Journal of Orofacial Orthopedics / Fortschritte der Kieferorthopädie“ beizutragen. Sie arbeitet außerdem mit wissenschaftlichen Gesellschaften im In- und Ausland zusammen.

Alle Themen wurden durch namhafte Hauptreferenten aus dem In- und Ausland behandelt. Am Rande der Tagung schätzen die vielen Fachzahnärzte für Kieferorthopädie aus In- und Ausland auch besonders die Möglichkeit, sich intensiv untereinander auszutauschen.

Wie jedes Jahr bot die DGKFO-Tagung damit zahlreiche Möglichkeiten, neue Ideen für die Patientinnen & Patienten in Essen neu mit in die Praxis einzubringen. Dr. Kiwitz & Dr. Gabersek waren von dieser Jahrestagung absolut begeistert und freuen sich bereits auf die nächste DGKFO Zusammenkunft.

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